von CARE
Am frühen Freitagmorgen deutscher Zeit erschütterte ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 die Region nahe Mandalay in Myanmar. Das Beben war landesweit und bis nach Bangkok, Thailand, spürbar. Besonders in Mandalay entstanden schwere Schäden: Gebäude stürzten ein und lebenswichtige Infrastruktur wurde massiv beschädigt.
Erhebliche Schäden nach Erdbeben in Myanmar
"Alle CARE-Mitarbeitenden in Myanmar sind wohlauf, doch die Schäden in Mandalay und den angrenzenden Regionen sind erheblich", berichtet Arif Noor, Länderdirektor von CARE Myanmar. "Das Erdbeben traf ein Land, das bereits unter einer tiefgreifenden Krise leidet - 19,9 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die vorhandenen Mittel reichen bei Weitem nicht aus. Diese Katastrophe verschärft die ohnehin prekäre Lage weiter. Gemeinsam mit unseren Partnern bewerten wir aktuell das Ausmaß der Schäden und bereiten Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Gemeinden vor."
Aus Thailand berichtet Promboon Panitchpakdi, Leiter von CARE Thailand: "In Bangkok haben wir zum ersten Mal ein Erdbeben dieser Stärke erlebt - das ist äußerst beunruhigend, besonders für dicht besiedelte Großstädte. Die Erschütterungen dauerten mehrere Minuten, unser Büro wurde sofort evakuiert. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Hochhäuser werden aktuell auf mögliche Bauschäden überprüft, erste Schäden an Schnellstraßen wurden gemeldet. Zudem sind Teile der Kommunikationsinfrastruktur beeinträchtigt. Wir beobachten die Entwicklung landesweit genau und stehen bereit, um im Bedarfsfall Hilfe zu leisten."
Unsere Gedanken sind bei allen, die von dieser Katastrophe betroffen sind.
CARE ist seit Jahrzehnten in Erdbebengebiet aktiv
CARE ist seit 1995 in Myanmar und seit 1979 in Thailand aktiv. CARE wurde 1945 gegründet, um Armut und Hunger in Europa mit über 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Heute setzt sich CARE in über 100 Ländern mit überwiegend einheimischen Kräften und Partnerorganisationen für die Überwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und stellt insbesondere Frauen und Mädchen ins Zentrum seiner Arbeit.
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